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Hier findest Du Aktuelles zu unserem Verein, Tipps zu Arbeiten im Gartenjahr, eine Übersicht über die Gemeinschaftsarbeit und den Terminplan das Jahr 2019 in unserem Verein.

Liebe Gartenfreunde, 

liebe garteninteressierte Anwohner, 

 

in Zeiten von Klimawandel und Insektensterben sind wir  

a l l e  gefragt! Ihr seid herzlich eingeladen: 

 

Thomas Mitschke, 

vom NABU Lüneburg 

erzählt uns  

am Freitag, den 26. April

um 20.30 Uhr, 

Open Air

im Schmetterlingsgarten, Nr. 21

des KGV Kirchsteig 

 

„Was jeder in seinem Garten für Insekten tun kann“

 

 

Wir freuen uns sehr auf Euer Kommen! 

 

Freiwillige Helfer und das Fachberatungsteam 

 

(Eintritt ist frei, bitte feste Schuhe tragen ;-))

 


Baumschnittseminar 2. Teil

 

 

Am vorletzten Samstag im März fand hier bei uns am Kirchsteig Teil 2 des Obstbaumschnittkurses mit Sabine Fortak, der 1. Vorsitzenden des Pomologenvereins e.V. statt. 

Pomologie ist die Obstbaukunde. Der Pomologenverein fördert im Rahmen des Obst- und Gartenbaues Landespflege, Umweltschutz und Naturerhalt. Sabine ist also eine hervorragende Expertin, die neben vielen anderen Tätigkeitsfeldern in ganz Deutschland bei verschiedenen Einrichtungen Schnittkurse hält. 

 

Der Teilnehmerkreis aus Fachberatern und Vorsitzenden mehrerer Vereine war bei diesem Fortsetzungsseminar mit 13 Anwesenden etwas kleiner: Dafür waren die Bäume, an die es ging, größer als beim letzten Mal. „Großbaumschnitt für Fortgeschrittene“ lautete das Tagesthema. 

 

Baumansprache lernen ...

Zunächst stand ein mittleres Exemplar, ein Grahams Jubiläumsapfel in Manfreds Garten im Fokus des Interesses. Das Wetter war „frisch“, aber allein vom Mitdenken wurde allen Teilnehmern schnell wärmer. Wie gewohnt besprach Sabine mit uns die geeignete Vorgehensweise, diskutiert bei der sogenannten Baumansprache mit uns Ast für Ast. 

Dabei begegnete sie auch weniger geeigneten Schnittvorschlägen mit der ihr eigenen, freundlich-ermutigenden Art. „Ja, gute Idee. Das können wir durchaus mal überlegen.... Aber, … nein! Warum lieber nicht? Denkt mal alle nach ...“

So kreierte sie eine offene Atmosphäre, in der auch zurückhaltendere Teilnehmer keine Blamage fürchten mussten. Und der Lerneffekt war ungleich höher, als wenn wir das Wissen fertig präsentiert bekommen hätten.

Nachdem wir uns jeweils über den Verzicht einig geworden waren, wurde der Ast abgeschnitten oder abgesägt. Diese Aufgabe schien eine für den Namen Werner zu sein, denn sie wurde meist von Werner vom Kirchsteiger Fachberatungsteam und Werner, Fachberater vom Brauerteich, übernommen. 

Es gab wieder viele Tipps ...

Sabine war es wichtig, erneut zu betonen: Gerade alte, seltener geschnittene Bäume sollten nie in einem Jahr „fertig“ geschnitten werden! Das könnte zuviel für den Baum sein, und er gäbe auf. Oder er treibe dann „wie verrückt“ aus – beides nicht erstrebenswert...

Lieber abwarten und im nächsten Jahr auch mit dem Folgeschnitt auf die Reaktion des Baumes reagieren. Die Motorsäge sei für guten Baumschnitt tabu, Äste, die größer als 10 cm im Durchschnitt seien, sind nur, wenn es unumgänglich ist, abzusägen. Alles andere verursache große Wunde, Eintrittsstellen für Krankheiten. 

Ein weiterer guter Tipp: Das Schnittgut immer in der Nähe des Baums stapeln. So behält man einen guten Überblick, wieviel schon abgeschnitten wurde. Man ist dann weniger gefährdet in einen den Baum zu sehr schwächenden oder anregenden „Schnittrausch“ zu verfallen, „wenn man schon mal da oben ist....“

Nur Klettern ersetzt die lange Leiter ... 

Der zweite Kandidat war ein ordentliches Kaliber, ein Kaiser-Wilhelm-Apfelbaum im Garten von Gartenfreund Alex O.. Im Laufe seines Lebens hatte er die ein oder andere kleine Schnittsünde zu ertragen – Dank seiner Wuchskraft kein Problem. Sie ließ ihn ein – auf für Menschen – hohes Alter erreichen und gut tragen. Dennoch waren wir erstaunt, wie der Baum durch geschickten Schnitt unter Sabines Anleitung in eine sehr viel stimmigere Form gebracht wurde. Für Großbäume dieser Art hatten wir vorab lange Leitern von 4 bis 6 m Länge organisiert. Ist man aber durch langjähriges Gärtnern bei Wind und Wetter trainiert, klappt es auch „zu Fuß“ fand unser Werner und strafte beim Baumklettern wieder sein Alter Lügen. 

Zum Abschluss ging es in den werdenden Projektgarten, wo wir uns einem lange Jahre vernachlässigten Birnbaum widmeten. Sabine bestätigte Jörgs, im letzten jahr begonnene Vorgehensweise, den Baum wieder in ein ausgeglichenes und stärkendes Verhältnis von Wuchs und Ertrag zu bringen. Auch für den hoffnungslos scheinenden Pflaumenbaum daneben diskutierten Sabine und Jörg ein Schnittstrategie.

 


Wasser an!

Liebe Gartenfreunde, am kommenden Samstag, dem 16. März um 10 Uhr, wird das Wasser in unserer Kolonie wieder angestellt!

Bitte denkt daran, vorher die Wasserhähne im Garten und die Entwässerungsventile im Wasserschacht zuzudrehen, um unnötigen Wasserverlust zu vermeiden.

 


von links: Volker, Gerd, Achim, Reinhard, Frithjof beim Räumen
von links: Volker, Gerd, Achim, Reinhard, Frithjof beim Räumen

Gemeinsame Sache machen und Aufräumen!

Für Samstag den 16.2. hatte das Fachberatungsteam per Flyer auf Jahreshauptversammlung und Homepage dazu eingeladen, gemeinsam einen verwilderten Doppelgarten aufzuräumen und im Anschluss zu grillen. „Nicht meckern – mal gemeinsame Sache machen“ war das Motto. 

Elf gutgelaunte Helfer im Alter von  30 bis 86 Jahren trafen sich am Samstagmorgen. Allen war und ist gemeinsam, dass sie nicht an Langeweile leiden oder etwa ihre Freizeit gering schätzen. Im Gegenteil. Aber alle waren sich einig, an diesem freien Vormittag ihre Arbeitskraft ohne Anrechung auf Gemeinschaftsarbeit zu spenden. Für einen schöneren Anblick unseres Vereins von der Straße aus. Bereits vor verabredeter Zeit ging es ans Werk.  

 

Mit dem Minibagger, den Sebastian vom Wasserwartteam freundlicherweise an diesem Tag für uns einsetzte, konnte Zeit und Puste gespart und die marode Hütte eingerissen werden. Mit kräftigen Hammerschlägen wurde sie weiter zerlegt. Weil zwei Gartenfreunde auch den Einsatz eines LKWs und Anhängers spendeten, war es möglich, alle zu entsorgenden Materialien vorsortiert in die Fahrzeuge einzuladen. Alle Helfer legten sich ins Zeug. Insbesondere die Älteren bewiesen beneidenswerte körperliche Fitness: Schuld daran kann nur langjähriges begeistertes Gärtnern bei Wind und Wetter sein! 

Schnell wurde der, zunächst deprimierend große Entsorgungshaufen der alten Hütte kleiner. Alex O., der schon zuvor dort viel aufgeräumt hatte, Reinhard und Achim gelang es so, bis Deponieschließung drei LKW- und zwei Anhängerfuhren voll mit Altholz und Schrott zur Entsorgung zur Deponie zu bringen. Restmüll wurde sortiert, 8 blaue Säcke und ein großer Stapel mit Dachpappe gepackt. 

Strahlender Sonnenschein brachte uns genauso ins Schwitzen wie die Arbeit selbst. Dennoch konnten alle nur mit Mühe von einer kurzen Verpflegungs- und Verschnaufpause überzeugt werden. Ein Getränk, eine Brötchenhälfte oder ein Schokomuffin und schnell wieder weiter. „Wir wollen noch etwas schaffen!“

Zur Mittagsstunde waren die Fahrzeuge ein letztes Mal beladen. Zusammen ging es in den schönen Garten von Sibylle und Achim, um gemeinsam zu essen. Aufwärmen an der Feuerschale war Dank frühlingshafter Temperatur trotz Februar unnötig, aber Elisabeths selbstgemachte Suppe fand freudige Abnehmer. Dazu gab es Bratwurst, Baguette und nette Gespräche. 

Der Doppelgarten hat noch einige Arbeitsstunden vor sich, um vorzeigbar zu sein. Gärten in vernünftigem, müllfreien Zustand abzugeben, macht Sinn: So kann man besten Gewissens auch eine ebensolche Rückgabe einfordern. Der Einsatz der freiwilligen Helfer war – trotz vieler anstehender Räumprojekte – kein Tropfen auf den heißen Stein. Vielmehr eine unverzichtbare Basis, einen prominent an der Straße liegenden Garten wieder aus der Vernachlässigung herauszuholen. Und unser Verein ist zum Glück um einen ganzen Hügel Entsorgungsmaterial ärmer.  

 

Ein lustiger Clou war ein Fundstück aus der Hütte: Eine Gartenzeitschrift von sage und schreibe 1972! Älter als vier der Helfer! Das brachte uns doch ins Grübeln, seit wann der Garten frei und verwildert wäre. Da war die Antwort unseres ehemaligen Vorsitzenden Klaus - „seit etwa 2013“- fast beruhigend. Und zudem ist das Cover fast ein bisschen unheimlich, hatte doch unser langjähriger Ex-Vorsitzender Hartwig, schon vor Aufräumen verkündet, den Garten vorübergehend mit seinen Dahlien verschönern zu wollen.  

Die Dahlien und eventuell Kartoffeln kommen eingangs in einen Teil der Beete, die Sebastian inzwischen gefräst hat. 

In zwei Rundbeeten wollen wir Saat für Bienen und Schmetterlinge ausbringen. Denn auch das ist eine Verpflichtung oder – mit anderen Worten – eine Ehrensache für Kleingärtner: Die Erhaltung der Lebewesen, die unsere Ernte ermöglichen, sowie die Vielfalt der Natur zu unterstützen. 

Wenn sich auch andere motivierte Gartenfreunde in unserem Verein zu so einer Aktion bereit finden sollten, dann ist eine Wiederholung nicht ausgeschlossen! 

Wir freuen uns, wenn sich viele melden. 

 Corinna vom Fachberatungsteam 

 

 

Weidenbaum im Sonnenuntergang

Abschied vom alten Weidenbaum – willkommen neuer Baum?

 

„Was ist mit dem alten Weidenbaum los?“ Vorsitzende und Fachberatung wurden das wegen der Absperrung zuletzt sehr oft von Gartenfreunden und Spaziergängern gefragt. 

Mal ungläubig, mal entsetzt, mal wütend. Klar, dass unser schönes Wahrzeichen, von dem wohl jeder ein Foto im Abendsonnenschein hat, kaum jemand kalt ließ. 

Die traurige Antwort: Ein für alte Weiden typischer, zerstörerischer Pilz hatte den Baum befallen – mit unkontrollierbarem Astbruch als Folge. Ein eindeutiges Sicherheitsrisiko für alle, die darunter standen, auf der Bank saßen oder nur vorbeigingen und -fuhren. 

 

Entdeckt wurde es vom Fachberatungsteam, als plötzlich watteweiche Stücke unter der Bank lagen. Eine nähere Inaugenscheinnahme des Baums mit Hilfe einer Kamera und Zoom half,  eine tiefe, offene Stelle hoch oben an einem der drei Leitäste zu erkennen. Die Konsistenz der Stücke ließ auf einen Pilz schließen. So wandte sich das Fachberatungsteam an einen Baumpfleger, der gleich wenig Hoffnung auf Baumerhaltung  machte. Ein zweites Gespräch auf Basis von Fotos, diesmal mit einem renommierten Hamburger Baumgutachter, ergab dann, dass es sich höchstwahrscheinlich um einen für den Baum sehr gefährlichen Schwefelpilz handelte. Für einen derart betroffenen Weidenbaum an einem öffentlichen Weg im Alter von 66 Jahren (Weiden werden im Schnitt nicht älter als 70 Jahre) bedeutete dies, dass nur das Fällen die einzig vernünftige Lösung wäre. Ein Pilz ist unberechenbar in seinem Wachstum, und zeigt seine Fruchtkörper zudem sehr spät, wenn schon ein großer Teil befallen ist. Dennoch holte der Vorsitzende – angesichts der Bedeutung des Baums für uns alle - noch die Meinung eines fachkundigen Mitarbeiters der AGL und des Amtsleiters ein, die diese Einschätzung nur bestätigen konnten. 

 

Teil 1 des Absägens unternahmen vor allem Enrico, unterstützt von Klaus, den  Vorsitzenden und weiteren Helfern. Beim Sägen erwies sich die fachliche Einschätzung als genau richtig, und wir können froh sein, schnell gehandelt zu haben: Sogar ein äußerlich unversehrter Leitast war  von innen nahezu pulverisiert! Die Leitäste wurden fast nur noch durch die Rinde gehalten. Und ein entsprechender Geruch nach Schwefel war oben auf dem Hublift auch deutlich wahrnehmbar. Nun gab es hundertprozentige Sicherheit, dass selbst ein Teilerhalt für nur weitere 4, 5 Jahre keinerlei Option war. Das Schnittgut kommt – rechtzeitig vor Beginn der Vogelnistzeit - in einen Container und der Stamm wird ebenfalls zeitnah abgesägt. 

 

Der Baum wird uns als Silhouette und als Wahrzeichen in den nächsten Jahren sehr fehlen. 

Ökologisch sinnvoll ist es natürlich, an dieser Stelle bald erneut einen Baum zu pflanzen – sei es eine andere Weidenart oder ein anderer Baum. Wir werden uns über standortgerechte Möglichkeiten informieren. 

Corinna vom Fachberatungsteam

Selbstverpflichtung: Keine Verwendung von Glyphosat mehr in unserem Verein!

Es ist eine wichtige Information für alle Gartenfreunde, die nicht zur Jahreshauptversammlung kommen konnten: Die Mitgliedsversammlung hat eine Selbstverpflichtung beschlossen, im Kleingärtnerverein Kirchsteig kein Glyphosat mehr zu benutzen.

Wir signalisieren damit, dass wir in Zeiten des Insektensterbens und der auch sonst immer größeren Beeinträchtigung der Tier- und Pflanzenwelt einen wichtigen ersten Schritt tun, noch mehr im Einklang mit der Natur zu gärtnern. Die Fachberatung lädt diejenigen, die Fragen haben, dazu ein, ab Anfang April die Sprechstunde aufzusuchen und sich beraten zu lassen. Zum Beispiel kann schon eine geschickte Gartengestaltung helfen, gut auf den Einsatz von Glyphosat und anderen chemischen Pflanzenschutzmitteln zu verzichten.

Noch ein paar Stimmen: Wir Kleingärtner – so formuliert es der Bundesverband – stehen in besonderer ökologischer Verantwortung. Jeder soll in seinem Kleingarten die Chance haben, leckeres Biogemüse anzubauen, dass sonst – im Vergleich zu konventionellem Gemüse – nur relativ teuer zu erwerben ist. Der Bezirksverband der Gartenfreunde Lüneburg betont, dass es Alternativen zur Verwendung von Glyphosat gibt. Die Stadt Lüneburg erwägt, in den Kreis der pestizidfreien Kommunen einzutreten und plant ohnehin, eine entsprechende Vereinbarung mit dem Bezirksverband zu treffen.

Wir räumen auf!

Einladung zur Mitgliederversammlung am 12. Januar 2019 um 16 Uhr im Hotel Heidpark

Der richtige Schnitt macht den Baum fit ...

Am vergangenen Wochenende fand hier bei uns am Kirchsteig ein Obstbaumschnittkurs statt.

Organisiert mit und durchgeführt von dem Bezirksverband waren vor allem Fachberater und Vorstandsmitglieder aus allen Vereinen angesprochen, daran teilzunehmen. Rund 25 Teilnehmer kamen zusammen. Kursleiterin war Sabine Fortak. Sie ist die 1. Vorsitzende des deutschen Pomologen-Vereins e.V.. Es ist ihr ein Herzensanliegen, durch ihre Kurse Multiplikatoren zu gewinnen und auszubilden: Diese können dann ihrerseits Interessierten die Grundlagen des - jeweils dem Baum und Schnittziel angemessenen - Obstbaumschnitts vermitteln. Hochgradig sachkompetent und freundlich hielt sie sich nicht lange mit einführenden Worten auf: Es ging sehr schnell an die Bäume! Bis zur Mittagszeit wurde ohne Pause konzentriert der Erziehungsschnitt an Jungbäumen und die Anwendung des Oeschbergschnitts auf einen mittelalten Gravensteiner Apfelbaum erklärt. Die vielen Informationen und - mehr noch - das kalte, windige Wetter waren für alle herausfordernd! Gut, dass im warmen Vereinsheim ein deftiges, perfekt zur Jahreszeit passendes Mittagessen eingenommen werden konnte. So ging es gut gestärkt in die zweite Halbzeit. In einem weiteren Garten waren nun die Teilnehmer selbst gefragt, das soeben Erlernte praktisch anzuwenden. In zwei Gruppen eingeteilt, wandten wir uns schnittbedürftigen Halbstämmen zu. „Also was nehmen wir nun als Leitäste?“ „Diesen?“ „Warum nicht lieber den?“ Lebhaft wurde in den Gruppen diskutiert, bis man sich geeinigt und Sabine die Vorschläge abgenommen hatte. Dann durfte selbst geschnitten und auch gesägt werden.

Abschließend zeigte Sabine noch kurz im entstehenden Projektgarten, wie ein alter Baum durch gezielten Schnitt wieder verjüngt werden kann. Der kräftige Abschlussapplaus für die erfahrene Kursleiterin quittierte, was für ein interessantes und lehrreiches Seminar wir alle erlebt hatten!

Bronze für den Kirchsteig ...

Ein schöner Erfolg ist der 3. Platz, den unserer Verein im jährlichen Wettbewerb der Vereine erzielt hat!

Im Frühherbst war Begehung und Vorsitzende und Fachberater begleiteten die Mitglieder des Umweltausschusses auf ihrem Gang durch die Kolonie. Das diesjährige Begehungsthema "Abenteuer Kleingarten" hatte zuvor für allerhand "?" in den Gesichtern gesorgt. Sehr interpretationsbedürftig. Aber das machte die Sache auch spannend und herausfordernd. Einer unserer wilden freien Gärten, der langsam zum Projektgarten "Schmetterlingsgarten" gestaltet werden soll, erschien "abenteuerlich" genug zum Zeigen. Und die Aktiven der Vereine Bockelsberg (Platz 1) und Schildstein (Platz 2) hatten die gleiche Idee und präsentierten ihrerseits Gärten, die wieder zum Leben zu erwecken und einer neuen Nutzung zuzuführen, ein echtes Abenteuer ist! 

Dieses Jahr waren zudem auch ökologische Kriterien beim Rundgang wichtig. Und da konnten wir doch unter anderem  mit unseren schönen Hecken und altem Baumbestand punkten. 

Bei der kleinen Feier im Huldigungssaal des Rathauses wurde die Verbundenheit der Stadt Lüneburg zu unseren Vereinen deutlich, und Bürgermeister Eduard Kolle betonte wieder einmal den Wert unserer Flächen als grüne Lunge der Hansestadt Lüneburg. 

Fachberatungssprechstunde

Liebe(r) Gartenfreund(in), 

 ab sofort bis Ende März findet keine wöchentliche Mittwochs-Sprechstunde der Fachberatung mehr statt! 

Wir sind aber nach wie vor für Dich da: 

Sprich uns einfach an, wenn wir im eigenen Garten (Nummer 75) oder Projektgarten (Nummer 21)

 am Arbeiten oder in der Kolonie unterwegs sind. Gern nehmen wir auch E-Mails von Dir entgegen unter fachberatungkirchsteig@web.de. 

Dein Fachberatungsteam 

Wasser abstellen und ablesen! 

Am Mittwoch, den 31.10., wird das Wasser abgestellt, und die Wasseruhren werden abgelesen! Bitte reinige den Wasserschacht und lass Deinen Garten auf, damit ein einfaches Ablesen möglich ist. 

Der Vorstand

Heckenschnitt – die zweite Runde...

 

Liebe(r) Gartenfreund(in), 

es geht los mit dem zweiten Heckenschnitt im Jahr, um unsere ökologisch wichtige und schöne Hecke zu erhalten. 

Bitte …

…entferne Schnittgut und nimm den Innenschnitt vor!   

…achte darauf, dass keine Metallstäbe in der Hecke stecken, die das Schnittgerät ruinieren können. 

…habe Verständnis dafür, dass spezielle Schneide- oder Nichtschneidewünsche schwer zu berücksichtigen sind. Gründe sind die Menge der Gärten und die leidige Tatsache, dass nicht alle mit Nummer ausgestattet sind. Eine bereits selbst geschnittene Hecke kann ggf. mit einem „roten Tuch“ am Tor markiert werden.

Siegerehrung im Kürbiswettbewerb

Die Gewinner unseres Kürbiswettbewerbs vom Saisonbeginn stehen nun fest!

Da sich am vorletzten Sonntag bei strömendem Regen nur wenige Gartenfreunde ins Vereinszelt wagten, um ihren Teilnahmekürbis zu präsentieren, stiegen die Gewinnchanchen der Anwesenden: Die Kürbisse wurden flink vermessen, und es zählte der größte Umfang (=“Äquator“).

Schnell gab es ein Ergebnis:

Den grünsten Daumen unter uns hat ein Vertreter der jüngeren Generation bewiesen und den ersten Platz gewonnen! Gartenfreund Sebastian B. hat mit seinem Prachtexemplar von Kürbis „Rouge tres hatif d`Etampes“ das Rennen gemacht. Wer Sebastians herrlich blühenden Garten kennt, den er in kurzer Zeit aus einer schwierigen, wilden Parzelle geschaffen hat, war davon wenig überrascht.

Einen Umfang von über einem Meter (!) wiesen auch die hübschen Kürbisse des dicht folgenden Zweitplatzierten Matthias S. und Familie sowie der dritten Gewinnerin, Gartenfreundin Elisabeth N. auf! Das Fachberatungsteam konnte an die drei Platzierten herbstlich dekorierte Geschenkekistchen mit freundlichen Spenden des Ulmer-Verlags, der Gärtnerei Wrede und des Kiebitzmarkts in Rettmer verteilen.

Herzlichen Glückwunsch allen Dreien und herzlichen Dank auch allen anderen Gartenfreunden, die bei der Aktion mitgemacht und einen Kürbis großgezogen haben!

Es war unter den Bedingungen dieses Jahres nicht leicht, Kürbisse - „Säufer“ unter den Gemüsepflanzen – zu päppeln. Aber ein Blick in unsere Gärten zeigt, dass es vielen Gartenfreunden gelungen ist. Nun werden die orangen Riesen sicher noch an manchem grauen Herbsttag in Gärten und Kolonie leuchten. Es sei denn, sie ereilt das häufigste Schicksal von Gemüse, und sie werden zu leckerer Suppe, Chips und anderem Köstlichen verarbeitet.

Corinna vom FB-Team

Kürbiswettbewerb!

Liebe Gartenfreundin, lieber Gartenfreund,

es war ein extrem heißer, trockener Sommer!

Wir hoffen aber, dass es einige von uns geschafft haben, einen Kürbis aus dem verteilten Saatgut groß zu ziehen?!

Am Sonntag, den 23.9. um 15.00 Uhr wollen wir den Gewinner im Kürbiswettbewerb ermitteln!

Treffpunkt ist „an der Bank vorm großen Weidenbaum“ an der Weidenallee!

Dem Sieger winkt ein attraktiver Preis! (Auch einen Überraschungspreis wird es geben.)

Wir freuen uns auf Dich,

Dein Fachberatungsteam Kirchsteig e.V.

(* Falls Du am Sonntag keine Zeit hast, kannst Du Deinen mit Name und Gartennummer versehenen Kürbis, in der Sprechstunde und immer, wenn wir da sind, in Garten 75 abgeben. Er nimmt genauso teil.)

Sperrmüll-, Holz- und Eisenschrottcontainer am 15. September

Am Samstag, den 15. September 2018 stehen Dir als Gartenpächter in der Zeit von 13 bis 16 Uhr auf unserem Hauptparkplatz am Ochtmisser Kirchsteig je ein Sperrmüll-, ein Holz- und ein Eisenschrott-Container zur Verfügung. Der Platz in den Containern ist begrenzt und nur für die genannten Wertstoffe reserviert. Normaler Hausmüll oder Gefahrstoffe können an diesem Tag nicht angenommen werden. 

Neu: „Grüne Stunde“

Das Fachberatungsteam bietet allen Gartenfreunden künftig kostenlos halb- bis einstündige Minikurse rund um Garten und Gärtnern an.

Wann und wo? Mi ab 18.30 Uhr bis 19.00, je nach Interesse länger

Termin, Thema, Ort (= Garten) jeweils ein paar Tage vorher im Hauptaushang und auf der Homepage

(An diesen Terminen verkürzt sich die Sprechstunde auf 18.00-18.20)

Was? Minivortrag, Fragen, Antworten, Austausch

Wie? Ohne Anmeldung, komm einfach dazu, bring` Freude am Gärtnern mit

Erster Termin: Mi 5.9.2018, 18.30 im Garten mit der Nr. 237 (Veilchenweg, Ecke Kirschenallee)

„Auf den letzten Drücker – Sommerschnitt beim Kirschbaum“

Bei angenehmem Sommerwetter kamen am 18. August kleine und große Besucher zum Kinderfest. Obwohl gleichzeitig auch das Fromme-Straßenfest stattfand, konnte der Festausschuss 93 junge Gäste zählen.

Clown, Kinderschminken, Pommes, die Backkünste der Kuchenspender – einen Kuchen mit eigenen Gartenhimbeeren durfte ich probieren – superlecker! - die Liste der kulinarischen und weiteren Attraktionen war deutlich länger. Äpfel aus dem entstehenden Projektgarten boten einen gesunden Snack für alle.

Von den Spielstationen und Attraktionen sei beispielhaft genannt: die tolle Hüpfburg, die zwei junge, neue Gartenfreunde dieses Jahr organisiert haben. Klasse, sich gleich so mit zu engagieren! Der Wunsch einiger der rund 25 Aktiven rund ums Kinderfest – aus Sorge, jemand zu vergessen - niemand namentlich zu nennen, sei in diesem Bereich respektiert. Aber soweit soll es Erwähnung finden. Vielleicht werden weitere Gartenfreunde ermutigt, sich den bisher Aktiven anzuschließen?

Jeder einzelne Beitrag in der Vereinsarbeit – ob klein oder groß, kontinuierlich oder einmalig zählt. Er ist Baustein des Ganzen. Jedem Spender von Kraft, Zeit, Gegenständen oder Geld – also auch allen Kinderfestaktiven – gebührt ein „Dankeschön“!

Einerseits braucht jeder Verein beständig Aktive: Und glücklicherweise gibt es a u c h zum Kinderfest Menschen, sich trotz gesundheitlicher und/oder altersbedingter Probleme sehr für diesen Tag engagieren.

Andererseits ist es für jeden Verein – auch den unseren - (über-)lebenswichtig, dass neue Mitglieder sich und ihre Ideen unkompliziert einbringen können.

Wenn a l l e – alt wie neu - an einem Strang ziehen, ist das ganz wunderbar.

Liebe neue Gartenfreunde, nehmt bitte teil und sucht Euch in der Vereinsarbeit Felder (z. B. Gärtnerische Aktionen und Arbeit, Geselligkeit, Feste), die Euch interessieren und Freude machen!

Corinna 

Parkplatzbeete

Am Parkplatzeingang, „Visitenkarte“ unseres Vereins, wuchs lange nur Unkraut. Auf Fachberatungsinitiative entstand ein Beet, das im Rahmen der Gemeinschaftsarbeit mit Rhododendren, Azalee, Seggen und Storchschnabel, die an anderen Stellen übrig waren, bepflanzt wurde. Wir schauen, wie sie sich machen …

Eine Bitte an jede(n) Gartenfreund(in) im „Dauersommer“: Gib` doch im Vorbeigehen den durstigen Eingangsbeetpflanzen einen Schluck Wasser oder jäte ein Unkraut. Wenn das a l l e täten ...

Wir planen, auch das zweite Beet weiter zu bepflanzen (zum Teil müssen braune Säcke Platz haben), freuen uns auf D e i n e n Vorschlag! Wir wollen vom Geld des Spendenverkaufs am Nachmittag des Gartens Pflanzen erwerben ...

Dein Fachberatungsteam Kirchsteig e.V.

(Sprechstd. Mi 18.00-19.00 o. fachberatung-kirchsteig@web.de o. direkt Ansprechen)  

Heckenschnitt macht Hecke fit ...

Liebe(r) Gartenfreund(in),

es ist wieder soweit: Gartenfreund und „Heckenschneidemann“ Kolja hat begonnen, unsere zu jeder Jahreszeit die Kolonie verschönernden und ökologisch wichtigen Buchenhecken zu schneiden. Die Strecke ist lang, und es regnete zuletzt (endlich ;-)!): So wird es dauern, bis alles fertig ist. Bitte entferne Schnittgut - möglichst zeitnah - und nimm den Innenschnitt vor!

Kolja bittet auch ...

dringend darum, darauf zu achten, dass keine hohen Metallstäbe in der Hecke stecken, die das Schnittgerät ruinieren können!

um Verständnis dafür, dass spezielle Schneide- oder Nichtschneidewünsche schwer zu berücksichtigen sind! Gründe sind die Menge der Gärten und die leidige Tatsache, dass nicht alle mit Nummer ausgestattet sind. Wie geschrieben – der gesamte Schnitt dauert eine Weile: eine bereits selbst geschnittene Hecke kann ggf. mit einem „roten Tuch“ am Tor markiert werden.

Gartenfreund Jörg im Gespräch mit Garteninteressentin Nuha und Gartenfreundin Erica
Gartenfreund Jörg im Gespräch mit Garteninteressentin Nuha und Gartenfreundin Erica

Am 10.6. haben wir zum ersten Mal den Tag des Gartens gefeiert, den der Bundesverband der Kleingärtner jährlich ausruft. Nach Diskussionen um die Teilnahme stand am Ende das Konzept, zunächst einen „Nachmittag des Gartens“ von 15.00 bis 18.00 Uhr zu erproben: mit 3 für Besucher offenen Gärten, einer Pflanzen-gegen-Spende-Aktion für eine kleine Bepflanzungsanschaffung, selbstgebackenem Kuchen und Kaffee.

Vier Vorstandsmitglieder - Klaus, Ursula, Volker und Jörg - und ich haben die Idee von Anfang an befürwortet und den Tag organisiert. Die Pforte zu öffnen, erforderte Wagemut der Beteiligten: Wir wussten weder, ob an diesem ersten Mal kein oder 100 Besucher kämen, noch, ob diese freundlich oder sehr kritisch wären. Trotz vorab schwülen Wetters, Urlaubszeit und einer leider zunächst falschen Vorankündigung in der Lünepost kamen dann die Gäste: die gewünschte bunte Mischung aus Anwohnern, Garteninteressierten und Gartenfreunden. Wir hatten sehr viel Freude an dem Austausch in Gesprächen und positiven Rückmeldungen zu unseren Gärten. Garten und Gärtnern ist ein Thema, das sofort eine Brücke zwischen Fremden baut. Am Ende ein herzliches Dankeschön an die Gartenfreunde Hermanna und Bernd, Rita und Harald sowie Anja und Alex, Dorothea und Jens und Sebastian. Aus dem diesjährigen "Experiment" haben wir Erfahrungen gewonnen, die in die Planung fürs nächste Jahr einfließen könnten: Eine ist zum Beispiel die, 2019 frühzeitiger Aushänge zu machen, um weitere Gartenfreunde für diesen Tag zu gewinnen – als Gastgeber oder Besucher.

Corinna vom Fachberatungsteam

Liebe(r) Gartenfreund(in),

alle Insekten - und speziell die Bienen - die unsere Pflanzen befruchten, werden immer weniger.

Im kleinen Rahmen können alle etwas tun!

Je ein kostenloses Tütchen insektenfreundliches Saatgut (eine Kräuter- oder eine Blumenmischung), das der neue gemeinnützige Verein der BienenBürger (www.bienenbuerger.de) derzeit in Lüneburg verteilt, gibt es nun auch bei der Fachberatung!

Wenn Du uns siehst, bitte Ansprechen oder

Mi von 18-.19.00, Garten 75, in die FB-Sprechstunde kommen.

Corinna vom Fachberatungsteam Kirchsteig e.V.